1. Februar 1991
Firmengründung des Forschungs- und Entwicklungszentrums in Spaichingen als Joint Venture zwischen Papst KG, Deutschland und Minebea Co. Ltd., Japan zur Entwicklung von Spindelmotoren für Computerfestplatten.
August 1993
Übernahme aller Geschäftsanteile durch Minebea.
1995 - 2000
Aufbau der Geschäftsbereiche Industrial Motors und Automotive Motors.
2000
Umzug in das neu erbaute Forschungszentrum in Villingen-Schwenningen.
2001
Aufbau des Bereichs Airmover.
2004
Erweiterung des Forschungszentrums in Villingen-Schwenningen durch einen Anbau für die Expansion des Bereichs Spindle Motors.

Am 1. Februar 1991 wurde PMDM als Joint Venture zwischen den Firmen Papst KG in Deutschland (damals führender Hersteller für Spindelmotorentechnologie) und der Minebea Co. Ltd. in Japan (führender Hersteller von Miniaturkugellagern) gegründet, um im Bereich Spindelmotoren für Computerfestplatten neue Entwicklungen voranzutreiben und mit deren Produktion und Vertrieb auf dem Weltmarkt erfolgreich zu sein.
Im August 1993 übernahm die Minebea alle Anteile der PMDM und wurde somit alleiniger Eigentümer des Forschungs- und Entwicklungszentrums in Spaichingen.
In den darauf folgenden Jahren konnte sich PMDM durch erfolgreiche Entwicklungen im Bereich Spindelmotortechnologie sowie Fertigungs- und Messtechnik aus Deutschland, kombiniert mit Präzisionsteilefertigung und Großserien-Know-How aus Japan einen weltweiten Namen in der Computerindustrie sichern und den Weltmarktanteil bei Spindelmotoren für Computerfestplatten stark ausbauen. Heute verfügt die PMDM/Minebea in ihren Werken in Südostasien über eine Fertigungskapazität von mehr als 7 Millionen Motoren pro Monat und ist damit zweitgrößter Lieferant für Spindelmotoren weltweit.
Angetrieben durch den Erfolg auf dem Spindelmotorsektor hat PMDM seit Mitte der 90er Jahre seine Geschäftsbereiche kontinuierlich weiter ausgebaut. In dem 2000 errichteten Forschungszentrum in Villingen-Schwenningen, welches im Jahr 2004 durch einen Anbau erweitert wurde, entwickeln heute mehr als 220 Ingenieure und Techniker, auf einer Fläche von mehr als 11.000 qm, neben Spindelmotoren auch bürstenlose Gleich- und Wechselstrommotoren für Automobile (Lenkhilfen, Bremsen, usw.), sowie verschiedene Industrieanwendungen (Powertools, Webereimaschinen, usw.).